Ertrinken

Veröffentlicht am 6. März 2026 um 21:14

Manchmal wenn ich so vor mich hinlebe, fühlt es sich an als würde ich ertinken...

Es gibt millionen menschen die ein schwereres Leben führen als ich, dennoch habe ich oft das Gefühl zu ertrinken.

nicht weil ich von Pflichten überhäuft werde, sondern weil ich tagtäglich zusammenhalten zu versuche was eigentlich schon gebrochen ist.

Mich selbst. und wie ich manche Dinge oder Menschen betrachte.

Vieles wurde gesagt was unumkehrbar ist, man muss einen Weg finden damit klar zu kommen und veilleicht eines Tages scheint die jetzt so große Wunde ganz klein.

Man macht weiter, weil das ist, was Fmilie ist, sein muss.

Und jeden Tag bricht jeder ein wenig mehr daran zu versuchen die Splitter wieder zusammenfügen.

Man tut Dinge oder lässt Dinge zu die man eigentlich nicht möchte.

Man ertrinkt.

Und das einzigste Rettungsseil das man hat, kann nix tun außer da zu sein. Und das ist mehr als genug.

Manchmal schafft das rettungsseil es mich wieder ans Ufer zu ziehen, entspannt in diesen sicheren Armen.

Aktuell aber ist Anker auf dem treibendem, stürmischem Meer jedoch treffender.

Ich fühle zu viel. Werde von Erinnerungen geplagt die ich zu vergessen versuchte.

ich arbeite und lebe obwohl mein Körper sich dagegen wehrt. Ich lasse ihn gehen, mit einem lächeln, jeden Tag obwohl alles in mir schreit "bleib hier oder nimm mich mit". 

Ich möchte meinen Anker nicht verlassen, keine Sekunde.

Aber der Nachtteil noch nicht alleine zu leben, ist das andere entscheiden können, wo du und er sind.

Ich bin am ertinken und sehe vielses womöglich schlimmer als es ist.

Aber ich gebe mein bestest, auch wenn es das schlechteste ist.


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